Während meiner Armeezeit hatte ich die einmalige Gelegenheit, mitzuerleben
wie sehr Männer doch an ihrem "dritten Bein" hängen. Meine Armeezeit
liegt schon etwas zurück, aber einige Erinnerungen an komische Erlebnisse sind
geblieben. Für alle, die es noch nicht wissen. Ich war Soldat bei der
Nationalen Volksarmee, genauer gesagt, Obergefreiter bei einer
Granatwerfereinheit.
Wie dem auch sei.
Wir waren im Sommer 1987 für 5 Wochen in einem Feldlager. Auf dem riesigen
Gelände gab es einen wunderschönen See. Dieser war zur Hälfte mit Seerosen
bedeckt. Doch um diese geht es hier nicht. Wenn es die Zeit erlaubte, gingen
fast alle an diesen See um zu baden und viele, sehr viele sogar ohne Badehose.
Abends, wenn es kühler wurde, kamen die passionierten Angler an den See. Es
stellte sich schnell heraus, daß es sich dort lohnte zu angeln. Der
Fischreichtum war überwältigend.
Soweit, so gut! Eine Woche war vergangen ohne das etwas aufregendes passierte.
Es wurde nackt gebadet und angezogen geangelt.
Bis an jenem Abend, der mir die eingangs erwähnte Gelegenheit bieten sollte.
Einem Angler war es geglückt, einen 60cm langen Hecht zu erbeuten. Leider kam
dies nicht in die Zeitung, war ja schließlich auf Militärgelände, inklusive
Nachrichtensperre. Aber, ich habe seit jenem Abend, die ganzen restlichen 4
Wochen, keinen der Männer mehr nackt im See baden gesehen.
Sicherlich werden jetzt einige ganz Neugierige wissen wollen, ob ich auch nackt
gebadet habe.
Die Antwort : Kein Kommentar!